Heizbedarfsrechner

Um beim Kauf einer Infrarotheizung die richtige Entscheidung zu treffen, sollten Sie Ihren Heizbedarf kennen. Einen ersten Überblick in dieser Frage liefert unser Heizbedarfsrechner – hier können Sie sofort loslegen!

Benötigte Heizleistung berechnen

10
1
MindestleistungW

Verbrauch im Jahr

500
Geben Sie hier Ihre oben errechnete Mindestleistung der Infrarotheizung an.
JahresenergieverbrauchkWh

Anfallende Heizkosten im Monat

500
Geben Sie hier Ihren oben errechneten Jahresenergieverbrauch der Infrarotheizung an.
25
~ monatliche Heizkosten

Schritt 1: Die benötigte Heizleistung berechnen

Mit der Heizleistung ist die Wattzahl gemeint, die ein Infrarotheizelement mitbringt. Um einen aussagekräftigen ersten Wert zu ermitteln, müssen Sie neben der Dämmung des Gebäudes auch die Fläche des Raumes und die Anzahl der Außenwände bedenken.


Aber wie findet man eigentlich heraus, wie es um die Gebäudedämmung steht? Einen Anhaltspunkt bietet das Baujahr: Häuser, die vor 1994 gebaut wurden, haben in der Regel eine schlechte Dämmung, sofern nicht eine entsprechende Sanierung durchgeführt wurde. Von guter Isolierung können Sie ab Baujahr 2004 ausgehen.


Neben der Dämmqualität bzw. dem Material der Hauswände spielen auch die Raumfläche in Quadratmeter und die Anzahl der Außenwände eine Rolle. Denn je größer der Raum und je mehr Außenwände, desto höher muss auch die Heizleistung ausfallen. Nutzen Sie einfach den Schieberegler, um Ihren Fall zu simulieren. Sie erhalten dadurch die Mindestleistung, die Sie für Ihre Infrarotheizung einkalkulieren sollten.


Wir empfehlen, einen Puffer von 200 Watt mit einzuberechnen, damit Sie im Zweifelsfall Spielraum nach oben haben und auch in einem besonders kalten Winter Ihre Entscheidung nicht bereuen. Je höher die Wattzahl ausfällt, desto empfehlenswerter ist es in der Regel, diese auf mehrere Heizelemente aufzusplitten.


Diese können Sie an geeigneten Stellen über den Raum verteilen und dadurch wesentlich effizienter heizen, denn die Wärmewellen können sich gegenseitig ergänzen und gleichmäßiger im Raum verbreiten, was letztendlich einen geringeren Stromverbrauch bedeutet. Soweit die Feinheiten, doch nun zurück zur eigentlichen Rechnung und weiter mit dem nächsten Schritt: dem Verbrauch der Infrarotheizung über das Jahr hinweg. 


Schritt 2: Den Jahresverbrauch der Infrarotheizung berechnen

Auf dem Schieberegler können Sie den oben errechneten Wert einstellen. Dann geht es an die Frage, wie intensiv der Raum genutzt wird, den Sie mit Infrarotwärme beheizen wollen. Schließlich hat man nicht in jedem Zimmer den gleichen Heizbedarf.


Im Badezimmer darf es zum Beispiel gerne einmal etwas wärmer sein und die Heizung ist in der kalten Jahreszeit im Dauereinsatz. Wenn hingegen der Flur beheizt werden soll, erfordert das schon deutlich weniger Leistung, da man in diesem Bereich nicht sehr viel Zeit verbringt und nur eine gewisse Grundtemperatur herrschen muss.


So hat jeder Raum seine Eigenheiten, was die Heizdauer und -intensität betrifft – auf die Details kommt es an, und die kennen Sie selbst natürlich am besten. Mit dem Wert aus diesem Schritt können Sie im nächsten und letzten Punkt Ihre monatlichen Infrarot-Heizkosten berechnen.


Schritt 3: Die monatlichen Kosten der Infrarotheizung berechnen

Wie alle Angaben unseres Heizbedarfsrechners sind die monatlichen Kosten nur als Richtwert zu verstehen, denn Strompreise können sich jederzeit ändern und regional sehr unterschiedlich sein. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf können Sie die voraussichtlichen Monatskosten berechnen, indem Sie ganz einfach die Schieberegler entsprechend einsetzen. Was das auf das ganze Jahr gerechnet bedeutet, hängt davon ab, wie viele Monate geheizt werden muss – Pauschalwerte gibt es wie immer nicht.


Bitte beachten Sie, dass die Werte, die Ihnen unser Rechner liefern kann, nur erste Angaben zur Orientierung sind. Letztendlich bringt jeder Raum andere Voraussetzungen mit, so zum Beispiel eine stark verwinkelte Aufteilung, hohe Wände, eine mittelmäßige Isolierung und so fort. Eine Beratung vor Ort in dem zu beheizenden Raum lässt sich eben auch durch den besten Rechner nicht ersetzen.